Konzeption

Vorwort

Liebe Eltern,

unsere Konzeption ist ein Leitfaden, der die Ziele und Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit transparent machen soll.
Deshalb würden wir uns freuen, wenn Ihnen diese Konzeption unsere Arbeit ein Stück näher bringt. Vielleicht kommen wir darüber ins Gespräch und legen so einen konstruktiven Grundstein für die weitere Zusammenarbeit.

In diesem Sinne

Ihr Team der „Kleinen Freunde“

Inhaltsverzeichnis

1. Die Einrichtung stellt sich vor
1.1. Entstehungsgeschichte
1.2. Der Elternverein
1.3. Beschreibung der Einrichtung
1.4. Gruppen
1.5. Mitarbeiter
1.6. Öffnungszeiten / Ferienzeiten
1.7. Betreuungsstunden
1.8. Zusammenarbeit mit den Eltern
1.9. Beschwerdemanagement
2. Unsere pädagogische Arbeit / Grundsätze
2.1. Gesetzliche Vorgaben
2.2. Ansatz und Ziel unserer pädagogischen Arbeit
3. Methoden unserer pädagogischen Arbeit
3.1. Eingewöhnung
3.2. Freispiel / gelenktes Spiel
3.3. Beobachtung / Dokumentation
3.4. Angebote und Projekte
3.4.1. Turnangebote in der Einrichtung
3.4.2. Waldtag
3.4.3. Schwimmen
3.4.4. Tiertag
3.4.5. Die Große Achatschnecke (Achatina fulica)
3.4.6. Kiddy Club
3.4.7. Singkreis
3.5. Festfrühstück
3.6. Mittagessen
4. Ein „Alltag“ als Beispiel
5. Integrative Pädagogik / Inklusion
6. Therapieangebote
6.1. Inklusionsfachkraft
6.2. Pony Entdecker
7. Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung
8. Datenschutz
9. Zusammenarbeit mit
9.1. pädagogisch / therapeutischen Mitarbeitern
9.2. Systemischen Beratern
10. Arbeitskreise / Fortbildungen
11. Öffentlichkeitsarbeit

1. Die Einrichtung stellt sich vor
1.1. Entstehungsgeschichte
Der Träger unserer Einrichtung ist der Elternverein „Kleine- Freunde“ e.V.
Im Jahre 1989 gründeten 15 Eltern den Verein mit der Absicht, für ihre Kinder einen neuen Kindergarten zu errichten.
Im April 1993 zogen dann 40 Kinder in ihren neuen Kindergarten im Hemmerholzer Weg 18, in Morsbach ein. Zunächst bestand die Kindertagesstätte aus einer Kindergartengruppe sowie einer Integrativgruppe. Aufgrund der starken Nachfrage wurde ab dem 1. August 1995 die Kindergartengruppe in eine große altersgemischte Gruppe und zum 01.08.2007 in eine zweite Integrativgruppe umgewandelt.
Seit 01.08.2011 ist die Zwergenburggruppe eine integrative U3 Gruppe. Bis zum 01.08.2013 zunächst als Modellgruppe. Seit dem 01.08.2013 sind beide Gruppen integrative U3 Gruppen.

1.2. Der Elternverein
Durch die Aufnahme der Kinder in die Kindertagesstätte werden die Eltern Mitglieder im Verein. Dadurch ergeben sich viele Möglichkeiten der aktiven Mitarbeit in den verschiedenen Gremien des Vereins (Mitgliederversammlung, Vorstand)
Die Mitgliederversammlung bildet das Basisorgan und setzt sich aus allen Mitgliedern des Vereins zusammen. Mindestens einmal im Jahr findet eine Mitgliederversammlung statt, in der die grundlegenden Vereinsentscheidungen besprochen und per Abstimmung beschlossen werden.

Kurz nach Beginn des Kindergartenjahres wird der neue Vorstand gewählt.
Der Vorstand setzt sich aus 1. Vorsitzenden, 2. Vorsitzenden, KassiererIn, Personalbeauftragtem, SchriftführerIn und bis zu zwei Beisitzern zusammen.

Jede Mitgliedsfamilie leistet pro Kindergartenjahr 15 Arbeitsstunden für die Einrichtung, z.B. Pflege und Gestaltung des Außengeländes, Renovierungsarbeiten, Handtücher waschen, Fenster putzen etc.
In Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit, die Stundenzahl zu reduzieren. Nicht geleistete Arbeitsstunden müssen dem Verein mit einem festgelegten Entgelt erstattet werden.

1.3. Beschreibung der Einrichtung
Unsere Kindertagesstätte ist am Ortsrand von Morsbach in einem Wohngebiet in ländlicher Umgebung gelegen. Sowohl der Ortskern von Morsbach mit diversen Geschäften und einem Spielplatz, sowie schöne Spazierwege, Wiesen und kleinere Waldstücke sind gut zu Fuß zu erreichen.
Das Gebäude der Kindertagesstätte ist im Jahre 1992/1993 in ökologischer Bauweise wie z.B. mit extensiver Dachbegrünung, Regenwasserzisterne für die Toilettenspülung, Solaranlage etc. neu errichtet worden.
Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren aus der gesamten Gemeinde Morsbach und in Einzelfällen auch aus anderen Bereichen des Oberbergischen Kreises besuchen die Tagesstätte.

Die Kindertagesstätte verfügt über folgende Räumlichkeiten:
- 2, nach pädagogischen Gesichtspunkten eingerichtete Gruppenräume mit je einem Nebenraum, Toiletten- und Waschraum (in beiden Gruppen mit Dusche und Wickeltisch) und Ruheraum
- 1 großer Mehrzweckraum, vorwiegend für Bewegungsangebote
- 1 kleiner Mehrzweckraum, vorwiegend für Angebote in Kleingruppen
- Küche
- Abstellräume
- Büro
- Personalraum 
- Einladendes Foyer mit Elternsitzecke 
- Großer, von den Kindern genutzter Flur mit wechselnden Spielbereichen
- Attraktives Außengelände mit Sandkasten, Rutsche, Nestschaukel und Schaukel, U3 Spiellandschaft, Wipptieren, Kletterturm mit Hängebrücke, kleines Spielhaus, großer Rasenfläche, "Kinder-Garten", Wasserspiellandschaft sowie verschiedene Spielgeräte für den Außenbereich, wie z.B. Außenfahrzeuge etc..

1.4. Gruppen
Unsere Einrichtung besteht aus der Zwergenburggruppe und der Mäusegruppe.
Wir bieten Betreuungsmöglichkeiten für bis zu 40 Kinder im Alter von 2Jahren bis zum Schuleintritt.

1.5. Mitarbeiter
Die Mitarbeiter der Kindertagesstätte sind wie folgt aufgeteilt:

Freigestellte pädagogische Leitung

Zwergenburggruppe:
1 Gruppenleitung, 1 pädagogische Fachkraft
1 Inklusionskraft

Mäusegruppe:
1 Gruppenleitung, 1 pädagogische Fachkraft
2 Inklusionskräfte

Sonstige Mitarbeiter:
1 heilpädagogische Mitarbeiterin, in beiden Gruppen übergreifend tätig.
1 Heilerziehungspflegerin, tiergestützt
1 Inklusionsfachkraft, in beiden Gruppen übergreifend tätig.
1 Verwaltungsfachangestellte
2 Köchinnen
2 Raumpflegerin
1 freiberuflicher Hausmeister
 
Für die Inklusive Betreuung bestehen Kooperationen zu Praxen für Ergotherapie, Physiotherapie oder Sprachtherapie.

1.6. Öffnungszeiten / Ferienzeiten
Die Aufnahme neuer Kinder findet in der Regel zu Beginn des Kindergartenjahres, d.h. zum 01.08. eines jeden Jahres statt. Aber auch Aufnahmen während des laufenden Jahres sind durchaus möglich.

Die Kindertagesstätte hat geöffnet von:  
Mo. - Do.    7.00 Uhr - 16.30 Uhr
Fr.     7.00 Uhr -  14.00 Uhr

Die Kindertagesstätte schließt während der Sommerferien für 3 Wochen.
Zwischen Weihnachten und Neujahr ist die Einrichtung in der Regel ca. 2 Wochen geschlossen.
Die gesamten Schließzeiten werden den Eltern frühzeitig durch Aushänge bekannt gegeben. 

1.7. Betreuungsstunden
Wir bieten an:
45 Betreuungsstunden, Montag bis Donnerstag 7:00Uhr bis 16:30Uhr und Freitag von 7:00Uhr bis 14:00Uhr, über Mittag, mit Mittagsschlaf
35 Betreuungsstunden, Montag bis Freitag 7:00Uhr bis 14:00Uhr, über Mittag
25 Betreuungsstunden, Montag bis Freitag 7:00Uhr bis 12:00Uhr
Für die jeweiligen Betreuungsformen haben wir nur gewisse Kontingente zur Verfügung.
Die Abholzeit können Sie für sich flexibel gestalten. Für das Mittagessen hängt Montagmorgen eine Liste aus, in der Sie eintragen, wann ihr Kind in der jeweiligen Woche am Mittagessen teilnimmt.

1.8. Zusammenarbeit mit den Eltern
Die größte Priorität in unserer Einrichtung ist das Wohl des Kindes.
Aber auch Eltern sollen sich bei uns Wohlfühlen und das Gefühl haben, ihr Kind in gute Hände abzugeben. Zufriedene Eltern machen es Ihrem Kind leichter, sich bei uns einzuleben und sich auf unsere pädagogische Arbeit einzulassen. Da wir alle das gleiche Ziel verfolgen, liegt es nah, gemeinsam daran zu arbeiten.
Wichtigster Aspekt ist wohl der Informationsaustausch. Dieser verschafft Klarheit über die z.B. unterschiedlichen Vorstellungen, Vorgehensweisen oder Entwicklungsstände.
Die Möglichkeit zum Informationsaustausch besteht in unterschiedlichen Formen, z.B.:
individuelle Elterngespräche (in einzelnen Fällen unter Einbeziehung anderer Institutionen und Einrichtungen), „Tür und Angelgespräche“ (bei Kindern, welche mit dem Taxi in die Einrichtung gebracht werden, gibt es ein Kommunikationsheft), Elternabende, Hospitation in der Einrichtung usw.
Dabei ist es uns wichtig, einen Konsens zum Wohle des Kindes zu finden, der sowohl den Auffassungen der ErzieherInnen als auch den Eltern Rechnung trägt.
Wir halten nichts davon, Diskussionen aus dem Weg zu gehen, sondern suchen den Weg eines gegenseitigen konstruktiven Austausches.

Deshalb wünschen wir uns aktive Mitarbeit durch die Eltern,
aktive Mütter und Väter für ihre Kinder!

1.9. Beschwerdemanagement
Die Eltern haben das Recht ihre Beschwerde mündlich, wie auch schriftlich einzureichen. Sie können sich mit ihrem Anliegen an die Person wenden, der sie vertrauen und die sie für ihr Anliegen als hilfreich empfinden. Unabhängig davon ob diese Person für die Bearbeitung zuständig ist oder nicht. Wir nehmen alle Beschwerden ernst, sehen sie als Chance zur Qualitätssicherung und achten bei der Bearbeitung auf Transparenz und Verlässlichkeit.

2. Unsere pädagogische Arbeit / Grundsätze
Unser Bild vom Kind
„Jedes Kind ist wertvoll, begabt und eine Bereicherung!“
Wir möchten jedem Kind wertschätzend begegnen und es in seiner persönlichen Entwicklung bestmöglich unterstützen.
Ebenso schaffen wir einen Rahmen und eine Atmosphäre für die verschiedenen Selbstbildungspotenziale: 
- Differenzierung von Wahrnehmungserfahrungen über die Körpersinne, über die Feinsinne und über die Gefühle
- innere Verarbeitung durch Eigenkonstruktionen, durch Fantasie, durch sprachliches Denken und durch naturwissenschaftlich-logisches Denken,
- soziale Beziehungen und Beziehungen zur sachlichen Umwelt,
- Umgang mit Komplexität und lernen in Zusammenhängen sowie
- forschendes Lernen

2.1. Gesetzliche Vorgaben
Unsere pädagogische Arbeit basiert auf § 22 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (Sozialgesetzbuch VIII) und dem Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz- KiBiz)

„Jedes Kind hat einen Anspruch auf Bildung und auf Förderung seiner Persönlichkeit. Seine Erziehung liegt in der vorrangingen Verantwortung seiner Eltern. Kindertageseinrichtung und Kindertagespflege ergänzen die Förderung des Kindes in der Familie und unterstützen die Eltern in der Wahrnehmung ihres Erziehungsauftrages.“

„Die Kindertageseinrichtungen haben einen eigenständigen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag.“
„Die Förderung des Kindes in der Entwicklung seiner Persönlichkeit und die Beratung und Information der Eltern insbesondere in Fragen der Bildung und Erziehung sind Kernaufgaben der Kindertageseinrichtung.
Das pädagogische Personal in den Kindertageseinrichtungen hat den Bildungs- und Erziehungsauftrag im regelmäßigen Dialog mit den Eltern durchzuführen und deren erzieherische Entscheidungen zu achten.“
„Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von einer Behinderung bedroht sind, sollen nach Möglichkeit gemeinsam mit Kindern ohne Behinderungen gefördert werden. Die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Behinderungen und von Kindern, die von einer Behinderung bedroht sind, sind bei der pädagogischen Arbeit zu berücksichtigen.“

Außerdem setzen wir im Alltag auch die Maßstäbe der seit 2003 in Nordrhein- Westfalen gültigen Bildungsvereinbarung um und fördern die Kinder in den Bildungsbereichen 
- Bewegung, 
- Spielen und Gestalten, 
- Sprache, 
- Natur und kulturelle Umwelt.

Unser Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung nach § 8 a SGB VIII

Der Elternverein „Kleine Freunde“ e.V. hat mit dem Kreisjugendamt des Oberbergischen Kreises eine Vereinbarung zur Sicherstellung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung nach § 8 a Sozialgesetzbuch VIII Kinder- und Jugendhilfe abgeschlossen.

In dieser Vereinbarung werden folgende Punkte verbindlich geregelt:
- Kinderschutz
- Vorgehen bei Kindeswohlgefährdung
- Information der Betroffenen
- Dokumentation des Vorgehens
- Hinzuziehen einer insofern erfahrenen Kindesschutzfachkraft
- Information an das Jugendamt
- Versicherung der persönlichen Eignung der beschäftigten Mitarbeiter/innen


Zehn wichtige Kinderrechte

1. Gleichheit: Kein Kind darf benachteiligt werden.

2. Gesundheit: Kinder sollen gesund leben, Geborgenheit finden und keine Not leiden müssen.

3. Bildung: Kinder sollen lernen und eine Ausbildung machen dürfen, die ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entspricht.

4. Information, freie Meinungsäußerung und Beteiligung: Kinder haben das Recht, sich alle Informationen zu beschaffen, die sie brauchen, und ihre eigene Meinung zu verbreiten.      Kinder sollen bei allen Fragen, die sie betreffen, mitbestimmen und sagen, was sie denken.

5. Freizeit, Spielen und Erholung: Kinder müssen freie Zeit haben, sie sollen spielen und sich erholen dürfen.

6. Elterliche Fürsorge: Jedes Kind hat das Recht mit seinen Eltern aufzuwachsen, auch wenn diese nicht zusammenwohnen. Geht das nicht, dann sollen sich zum Beispiel Pflegeeltern um das Kind kümmern.

7. Gewaltfreie Erziehung: Kinder haben das Recht, ohne Gewalt aufzuwachsen und erzogen zu werden.

8. Schutz im Krieg und auf der Flucht: Kinder müssen im Krieg und auf der Flucht besonders geschützt werden.

9. Schutz vor wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung: Kinder haben das Recht vor Gewalt, Missbrauch sowie sexueller und wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt zu werden.

10. Besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung: Kinder mit Behinderung sollen besonders umsorgt und gefördert werden, damit sie aktiv am Leben teilnehmen können.

2.2. Ansatz und Ziel unserer pädagogischen Arbeit
Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist der „situations- und bedürfnisorientierte Ansatz“, hierbei arbeiten wir teiloffen. Drei Begriffe sind damit bezeichnend für unsere pädagogische Arbeit: „situationsorientiert“, „bedürfnisorientiert“ und „teiloffen“.

„Situationsorientiertes“ Arbeiten heißt für MitarbeiterInnen der Kindertagesstätte, dass das einzelne Kind im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit steht. Bei allen Planungen wird daher von der konkreten Lebenssituation des Kindes ausgegangen.
 „Bedürfnisorientiert“. Bei allen Themen, die angeboten werden, orientieren sich die Pädagoginnen an den aktuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder. So wird den Kindern eine anregungsreiche Umwelt und die Möglichkeit, in  Erfahrungs-zusammenhängen zu lernen, geboten.

„Teiloffen“ bedeutet, dass die Kinder die Möglichkeit haben, die Spielbereiche des Flures, der Räumlichkeiten und des Außengeländes zu nutzen, sich mit Freunden zu treffen und somit vielfältige Erfahrungen sammeln können und nicht nur auf ihre Gruppenräume beschränkt sind.

Durch Stärken der Kompetenzen, versuchen wir das Kind auf derzeitige und zukünftige Lebenssituationen vorzubereiten.

Wir unterscheiden zwischen der
      ICH- KOMPETENZ
      SOZIAL- KOMPETENZ und der
      SACH- KOMPETENZ

ICH- KOMPETENZ: (Selbsterfahrung)
Das Kind soll das rechte Vertrauen / Verhältnis zu seinem Ich finden, z.B. sprechen, essen, laufen lernen usw.
Es soll lernen, sich Gedanken zu machen, Fragen zu stellen, Vermutungen zu äußern, die eigenen Gedanken kennen lernen und Kritik zu äußern.
Durch das Erleben von Fähigkeiten anderer Kinder lernt das Kind seine Stärken und Schwächen kennen und akzeptieren. Es macht die Erfahrung, dass man trotz aller Stärken und Schwächen von anderen angenommen wird.

SOZIAL- KOMPETENZ: (Kommunikationsfähigkeit)
Das Kind soll das rechte Verhältnis zu anderen Kindern bzw. zu anderen Menschen finden- nicht im Sinne einer sprachlichen Verständigung. Es soll Rücksicht nehmen, tolerant sein, sich selbst behaupten und am Vorbild lernen durch: Rollenspiel, Regelspiel, Musik und Bewegungsspiele, Gemeinschaftsarbeiten usw.

SACH- KOMPETENZ: (Umwelterfahrungen)
Das Kind soll die Beherrschung von Materialien und Werkzeugen erlernen, es soll durch den Umgang mit Materialien und Lebewesen die Gesetzmäßigkeiten kennen lernen, die Pflanzen und Tieren innewohnen. Zur Förderung der Beherrschung und des Annehmens der Umwelt werden verschieden im Alltag immer wiederkehrende Angebote durchgeführt: Umgang mit Farbe, Papier, Ton, Knete und anderen Materialien, sowie thematisierte Exkursionen in die nähere Umgebung unserer Einrichtung.

3. Methoden unserer pädagogischen Arbeit
3.1. Eingewöhnung
Nachdem klar ist, dass ein Kind unsere Einrichtung besuchen wird, bieten wir im Frühsommer vor den Sommerferien, Schnuppertage und ein Anamnesegespräch an. An diesen Tagen haben Eltern und Kinder schon einmal die Möglichkeit, uns, unsere Arbeit und die Einrichtung etwas näher  kennenzulernen.

Besonders für unsere U3 Kinder, aber auch für alle Anderen, ist eine gelungene Eingewöhnungsphase der Grundstein für eine fruchtbare Kindergartenzeit.
Kinder und auch Eltern sollen sich wohl fühlen, denn nur eine angenehme Atmosphäre und eine anregende Umgebung machen Lust auf selbstständiges Lernen, Ausprobieren, Forschen und Erkunden.
Unsere Form der Eingewöhnung orientiert sich am Berliner Modell, gestaltet sich im Einzelnen jedoch individuell. Wichtig ist, dass das Kind zu Beginn immer von einer festen Bezugsperson (meist einem Elternteil) begleitet wird, die sich ausschließlich um das Kind und seine Bedürfnisse kümmert und somit als „Sicherheitsanker“ dient.
In der ersten Zeit ist es von hoher Bedeutung, dass die Bezugsperson gemeinsam mit dem Kind am Gruppengeschehen teilnimmt, mit dem Kind spielt, frühstückt, Toilettenbesuch oder Wickelbereich aufsucht, verschiedene Spielbereiche erkundet, etc.

Begleitet werden sie durch eine Erzieherin, die für Eltern und Kind, für die Dauer der Kindergartenzeit  Ansprechpartner bzw. Bezugsperson sein wird.
Die Erzieherin nähert sich in der darauffolgenden Zeit dem Kind behutsam und versucht, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Sobald das Kind sich in seiner Umgebung sicher fühlt, wird eine kurzweilige Abwesenheit der Bezugsperson herbeigeführt. Diese Zeitspanne wird von Zeit zu Zeit behutsam verlängert, bis das Kind ganz allein die Kindergartenzeit verbringen kann.
Wir sehen aber nicht nur die Bedürfnisse des Kindes, sondern auch die der Eltern. Der Beginn der Kindergartenzeit ist ein neuer Abschnitt im Leben des Kindes, aber auch im Leben der Eltern. Die ersten intensiven Monate/ Jahre haben ein Ende und man gibt sein Kostbarstes in die Hände relativ fremder Personen. Wir bieten ein offenes Ohr für alle Bedürfnisse und Belange, Probleme oder Unsicherheiten.

3.2. Freispiel / gelenktes Spiel
Das Freispiel nimmt in unserem Tagesablauf eine zentrale Rolle ein.
Kinder beginnen ihren Tag mit dem „Freispiel“. Spielort, Spielmaterial und Spielpartner werden selbst gewählt, sie entscheiden eigenständig, was sie tun möchten (spielen, zuschauen, bauen), mit wem und welchem Material.
Die Kinder bestimmen den Spielverlauf, die Intensität sowie das Tempo und entscheiden, wann sie die Tätigkeit beenden oder wechseln möchten.

Warum ist das Freispiel für die Entwicklung der Kinder so wichtig?
• Die Kinder erwerben spielerisch Fähigkeiten wie z.B. Kreativität, Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit, Selbstbewusstsein und zielorientiertes Handeln.
• Sie erleben sich in verschieden Rollen, lernen den sozialen Umgang miteinander und verarbeiten Erlebnisse und Eindrücke aus dem alltäglichen Leben
 
Unsere Aufgabe im Freispiel:
• Die Grundvoraussetzung des Freispiels ist eine vorbereitete Umgebung. Dafür haben wir Sorge zu tragen.
•  Das „Freispiel“ der Kinder ist die wichtigste Tätigkeit und gelingt keineswegs von selbst. Wir geben indirekte, kreative Spielanregungen indem wir „pädagogisch wertvolles“ Spielmaterial aussuchen, anbieten und durch sinnvolle Raumgestaltung „Raum“ zum Spielen bieten.
• Im Freispiel zeigen sich Interessen und Bedürfnisse der Kinder. Durch gezieltes Beobachten und Wahrnehmen der Kinder durch die Erzieherin werden diese durch Angebote und themenbezogenen Projekte aufgegriffen.

Gelenktes Spiel wird durch die Erzieherin eingesetzt, um bestimmte Fertigkeiten und verschiedene Materialerfahrungen zu vermitteln und um schon vorhandenes Wissen zu erweitern.
Das gelenkte Spiel setzt ebenfalls ein, wenn Kinder Schwierigkeiten haben, sich selbst zu beschäftigen oder wenn sie ihren Platz in der Gruppe noch nicht gefunden haben. Diese Kinder werden in ein von uns begonnenes Spiel mit einbezogen, um so den Kontakt zu anderen Kindern aufzubauen und Spaß am Spiel zu gewinnen.

3.3. Beobachtung / Dokumentation
".....das Kind abholen, wo es steht, und an dieser Stelle fördern!" (Maria Montessori)
Um das Kind dort abholen zu können wo es steht, ist die Beobachtung und Dokumentation ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.
Daraus lassen sich Bedürfnisse, Interessen, Stärken und Schwächen, sowie der jeweilige Entwicklungsstand des Kindes erkennen. Übertragen auf die Gruppensituation bildet dies die Grundlage für das erzieherische Planen und Handeln unter Einbezug der Kinder.
Bei der Bildungsdokumentation haben die Kinder ein Mitspracherecht. Sie entscheiden gemeinsam mit den Erzieherinnen, was in ihrem Portfolio dokumentiert wird.
Alle Beobachtungen und Dokumentationen  unterliegen, sofern nicht anders vereinbart, der Schweigepflicht und werden vertraulich behandelt.

3.4. Angebote und Projekte
Angebote und Projekte in der pädagogischen Praxis entstehen auf der Basis von Beobachtung und Reflexionen. Sie finden in den einzelnen Gruppen und ebenso gruppenübergreifend (d.h. Kinder aus beiden Gruppen können daran teilnehmen) statt.  Die Themen werden in der Morgenrunde gemeinsam beschlossen.
Um den Erfahrungsraum der Kinder zu erweitern, werden z.B. Waldspaziergänge, Ausflüge zum Spielplatz oder Einkaufen gehen, auch spontan in den Alltag eingebunden.
Projekte sind handlungsoffen, d.h. sie weisen keine fest vorgeplante Zeit auf. Sie werden beendet, wenn das Bedürfnis bzw. Interesse der Kinder abgedeckt oder erloschen ist. Es gibt jedoch auch feste, wiederkehrende Angebote, die in den Wochenalltag eingebunden sind. Nachfolgend führen wir einige Beispiele auf:

3.4.1. Turnangebote in der Einrichtung
Bewegung ist die Grundlage kindlicher Lern- und Entwicklungsprozesse. Bewegung findet immer und überall statt.
Wöchentlich findet in unserer Turnhalle gelenktes und freies Turnen statt, die Erzieherinnen bauen Bewegungsbaustellen oder Übungsparcours auf, bereiten Bewegungsspiele vor und setzen dabei verschiedene Turngeräte ein.
Bewegung fördert und bedeutet:
• Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
• Erfahrungen mit dem eigenen Körper (hüpfen, balancieren, schaukeln, schwingen, rollen, drehen)
• Spannung und Entspannung
• Fortbewegungsarten (klettern, springen, laufen, kriechen, rutschen)
• Körperbewusstsein (Eigenwahrnehmung) und Koordination (Bewegungsabläufe aufeinander abstimmen)
• Sinneserfahrungen (Gleichgewichtssinn)
• gemeinsame Spielerfahrungen
• und vor allem Freude, Spaß, Lust, Mut und Neugierde

3.4.2. Waldtag
Die Kernbotschaft bei jeder Aktion im Wald und in der Natur ist es:
"Wir sind hier Gäste, hier wohnen die Bäume, die Pflanzen und die Tiere. Wir sind willkommen, wenn wir achtsam und verantwortungsvoll mit unserer natürlichen Umgebung und den Mitlebewesen umgehen."
Bei der pädagogischen "Arbeit" im Wald geht es weniger um reine Wissensvermittlung als um Erfahrungen, die in vergleichbarer Form und Vielfalt kaum in einen anderen Umfeld gemacht werden können. Der Wald ist ein Ort der Schönheit und des Geheimnisses. Es geht vor allem um Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit und der Sensibilität, die Verbundenheit mit der Erde, den natürlichen Rhythmus, den Wechsel der Jahreszeit. Mit den Aktivitäten im Wald und in der Natur werden unterschiedliche Entwicklungsziele angesprochen:
• Förderung der Fantasie und Kreativität
• Erleben von Ruhe, Stille und Entspannung
• Abenteuerlust und Risikoabschätzung
• Schulung von motorischen Kompetenzen
• Motivation zum selbständigen Forschen und Entdecken
• konzentrierte Auseinandersetzung mit der Natur und den Phänomenen
• Natur mit allen Sinnen erleben, Sensibilisierung von Wahrnehmung
• bei Wind und Wetter die Natur erleben
• Miteinander, gemeinsam sind wir Stark
Es gibt kaum ein anderes Umfeld, welches aus pädagogischer Sicht die Möglichkeit so vielfältiger und für die gesamte kindliche Entwicklung förderlicher Erfahrungen bietet, wie der Wald.

Pädagogische Inhalte an den Waldtagen können z.B. sein....
Niedrigseil- Elemente werden mitten im Wald unter fachlicher Anleitung gemeinsam mit den Kindern und mit wechselnden Anforderungen erbaut. An diesen können die Kinder ihre körperlichen, sowie emotionalen und sozialen Fähigkeiten erfahren und erweitern.
Bewegungs-, Natur- und Geländespiele werden in verschiedenen Gruppengrößen angeboten.
Gestalten und Bauen mit Naturmaterialien können die Kinder während sie im Wald aktiv sind, sowie mit Dingen, die sie aus dem Wald mit in die Einrichtung nehmen.
Ruhe und Entspannung erfahren die Kinder bei selbstgewählten Rückzugsorten, beim Sinnesspiel von Licht und Schatten oder beim Träumen in der Outdoor-Hängematte.
Methode Naturelle ist eine ganzheitliche Bewegungsform und umfasst folgende Bereiche:
physikalische Komponente: bestehend aus den zehn Familien: Gehen, Rennen, Springen, Klettern, Tragen, Werfen, Balancieren, Selbstverteidigung, Schwimmen und Bewegung auf allen Vieren (Quadrupedie) jede Form der Fortbewegung geht dabei in alle Richtungen.
moralische Komponente: Mut, Hilfsbereitschaft, Beharrlichkeit, Tapferkeit
energetische Komponente: Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft, Resistenz
Entscheidend dabei ist, dass die Kinder 1. Ganzheitlichkeit, 2. Entscheidungsfreiheit und 3. Konkurrenzfreiheit erfahren.

3.4.3. Schwimmen
Jeden Dienstagnachmittag haben bis zu sechs Kinder, begleitet von zwei Erziehern, die Möglichkeit, am Schwimmangebot teilzunehmen.
Kinder brauchen eine anregungsreiche Umgebung, in der sie neue ganzheitliche Erfahrungen mit allen Sinnen machen können.
Das Element Wasser bietet hierzu viele unterschiedliche Möglichkeiten, dass spüren und erleben von veränderter Körperwahrnehmung und veränderter Bewegungsabläufe.
Durch neue und unbekannte Reize der haptischen Wahrnehmung (Hände/Finger), der taktilen Wahrnehmung (Hautoberfläche) und des Gleichgewichts fördert es die motorischen und kognitiven Fähigkeiten.
Wichtig ist uns, dass die Kinder Freude am planschen und spielen im Wasser haben!

3.4.4. Tiertag
Die tiergestützten Angebote finden während des Vormittages zwischen neun und zwölf Uhr statt. Die Kinder werden in Kleingruppen von maximal fünf Kindern aufgeteilt, welche wöchentlich wechseln. Der „Tiertag“ findet einmal wöchentlich statt.

Die Kinder haben die Möglichkeit:
• Die Tiere im direkten Kontakt erleben dürfen, Tiere versorgen, putzen, füttern und streicheln können, mit allen Sinnen die Tiere und die Natur erleben. Tiere, Natur und Mensch als Einheit wahrnehmen. 
• Spaß und Freude durch und mit den Tieren haben. Gemeinsam mit dem Pony oder den Ziegen Spaziergänge machen und die Tiere unter Anleitung führen.  
• Auf dem Pony sitzen und reiten.  
• Bei jeder Einheit wird mit den Kindern zu Beginn besprochen, mit welchem Tier sich heute besonders beschäftigt werden soll.  
• Als Nachbereitung können Tier-Rollenspiele, Tier-Ausmalbilder, Lieder über und mit Tieren oder andere Kreativangebote wie malen, basteln mit Naturmaterialien oder Federn und Haaren von den Tieren dienen. 
 
Die Ziele der tiergestützten Angebote:
• Aufbau eines direkten Mensch-Tier-Kontakts
• Tiere mit allen Sinnen wahrnehmen
• Aufbau von Vertrauen 
• Entwicklung von Handlungsstrategien
• Neues erlernen und umsetzen
• Soziale Regeln lernen und einhalten
• Selbstvertrauen aufbauen und stärken
• Spaß am Umgang und Erleben der Tiere und der Natur
• Förderung der Grob- und Feinmotorik z.B. durch die Versorgung und Pflege der Tiere
• Koordinationsfähigkeit und Anregung des Gleichgewichtssinns z.B. beim Sitzen auf dem Pony

Die Dokumentation anhand eines kurzen Beobachtungsbogens für jedes Kind soll Entwicklungsverläufe, Besonderheiten und Wirkungsweisen des Tiertages festhalten und der Qualitätssicherung dienen.

3.4.5. Die Große Achatschnecke (Achatina fulica)
Die afrikanischen Riesenschnecken lösen durch ihre seltsame Gestalt und die langsame Form der Fortbewegung Neugier und Beobachtungsdrang aus. Schon bei unseren jüngsten Kindern sind Faszination und großes Interesse an diesen Tieren zu beobachten. Achatschnecken sind ungiftig und können nicht beißen, höchstens mit ihrer Raspelzunge ein wenig auf der Haut "schaben", was mit einer rauen Katzenzunge vergleichbar ist.
Die tägliche Pflege unserer Haustiere ist in den Kindergartenvormittag fest eingebunden. Frisches Trink- und Badewasser, frisches Obst und Gemüse, sowie Verdauungsreste entfernen, wird gemeinsam mit interessierten Kindern durchgeführt.
Am wöchentlichen Schneckenpflegetag können unsere Schnecken ausgiebig duschen und wir säubern das Terrarium gründlich. Ebenfalls genießen die Schnecken und die Kinder den regelmäßigen "Auslauf" der Schnecken. Dies lädt zum Beobachten und Staunen ein.
Die Arbeit mit Achatschnecken deckt den Bereich der sensorischen Wahrnehmung und der Beobachtung ab. Die Methoden und Lernfelder mit den Achatschnecken sind sehr abwechslungsreich. Zum einen kann dem Kind die naturwissenschaftliche Seite durch Beobachtung zum Verhalten, zur Entwicklung oder zu den Sinnesleistungen nahegebracht werden. Auch emotionale Lernziele wie Ekelgefühle überwinden, Geduld und Konzentration aufbringen, Respekt vor anderen Lebewesen, sowie instrumentelle Lernziele wie Zeichnen, Messen, Gestalten können verfolgt werden. Die Achatschnecke kann als Stellvertreterin für einheimische Schneckenarten dienen und so Begeisterung und Respekt für eher unbeobachtete, kleine Lebewesen in unserem Umfeld vermitteln.
Uns ist sehr wichtig, dass die Kinder verantwortungsvoll und vorsichtig mit den empfindlichen Schnecken umgehen. Die erforderlichen Haltungsbedingungen, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit, werden stets beachtet. 

3.4.6. Kiddy Club
Im letzten Kindergartenjahr kommen die schulpflichtigen Kinder bei uns in den so genannten „Kiddy- Club“, der einmal wöchentlich stattfindet.
Schon während der gesamten Kindergartenzeit werden Fähigkeiten und Verhaltensweisen wie Lernbereitschaft, Neugierde, Interesse, Konzentrationsvermögen, Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein u.v.m, die für den Schulbesuch und das Leben von Bedeutung sind, erworben. Im „Kiddy- Club“ werden zusätzlich besondere Fähigkeiten auf spielerische Weise gezielt gefördert und vertieft:
• längere Dauer der Beschäftigung, d.h. längere Zeit ruhig sitzen bleiben und sich auf eine Sache konzentrieren
• die Arbeitsweise ist zielgerichteter und ein Ergebnis wird angestrebt
• das „Lustprinzip“ tritt etwas in den Hintergrund, fremdgestellte Aufgaben sind vorrangig
• komplexere und umfangreichere Aufgaben sind zu bewältigen
• graphomotorische Fertigkeiten werden gefestigt
Durch bestimmte Angebote in der Kleingruppe ist es uns möglich, jedem einzelnen Kind eine individuelle und gezielte Förderung  zu ermöglichen.
Darüber hinaus bieten wir im letzten Kindergartenjahr besondere Projekte für die „Kiddy- Club- Kinder“ an, wie z.B. Verkehrserziehung und das Thema "Das bin Ich". Hier liegt die Wahrnehmung der Gefühle, der Sinne und des eigenen Körpers im Vordergrund. Einen weiteren Schwerpunkt erhalten die  Aktionen außerhalb des Kindergartens, wie z.B.: Besuch bei der Polizei, der Feuerwehr, beim Bäcker, Krankenhaus, Förster, Flughafen etc.
Der Lernprozess findet auch in diesen Projekten durch ganzheitliche Verknüpfungen statt, was den Kindern später in der Schule auch das Erfassen von Zusammenhängen sehr erleichtert. Etwas Besonderes zum Ende der Kindergartenzeit ist die gemeinsame Übernachtung der „Kiddy- Club- Kinder“ im Kindergarten. Ein Abend und eine Nacht voll Abenteuer und eine Riesenfreude für „unsere Großen“.

3.4.7. Singkreis
Musik ist ein Element, das den Menschen individuell und ganzheitlich anspricht und bei ihm spontane Reaktionen auslöst. Musik als unmittelbar auf den Menschen einwirkende Kraft ermöglicht ihm aufzunehmen, mitzuempfinden und selbst zu gestalten.
Der Bildungsbereich Musik und Rhythmik bietet speziell die Möglichkeit, Schranken sozialer und sprachlicher Art zu überwinden. Kinder bringen ein natürliches Interesse an Musik mit, dieses Bedürfnis zu erhalten, das Singen zu pflegen und die Freude am Musizieren zu fördern sehen wir als unsere Aufgabe. Durch Sinnes- und Begriffsbildung wird die Wahrnehmung sensibilisiert und differenziert. Die Kinder erfahren den Zusammenhang von Musik, Rhythmus und Bewegung. Das Singen und Musizieren in der Gruppe fördert das soziale Verständnis und erlaubt andere Kontaktmöglichkeiten als die verbale Kommunikation. Die Rhythmik bietet eine Fülle von Bewegungsanreizen und Übung im bewussten Umgang mit Musikinstrumenten.
Alle Kinder treffen sich einmal wöchentlich zum gemeinsamen Singkreis im Turnraum und erleben und gestalten Musik miteinander. Hier werden gemeinsam musikalische Inhalte erarbeitet und sich auf Aufführungen der anstehenden Festlichkeiten vorbereitet.

3.5. Festfrühstück
Eine weitere Besonderheit bei den „Kleinen Freunden“ ist das wöchentliche Festfrühstück, bei dem alle Kinder zu einem bestimmten Zeitpunkt gemeinsam in einer gemütlichen Atmosphäre frühstücken.
Die Vorbereitungen dafür werden gemeinsam mit den Kindern getroffen, z.B. Einkaufen gehen, Rohkost schneiden, Tisch decken und abräumen. Das Festfrühstück kann auch gruppenübergreifend stattfinden. Ebenso wird z.B. auch gemeinsam entschieden, aus welchen Bestandteilen das Festfrühstück bestehen soll.
 Darin enthalten sind Aufklärung über z.B. gesunde Ernährung und Zahnpflege.

3.6. Mittagessen
Das Mittagessen beginnt um 12.30 Uhr. Dabei ist von Bedeutung, dass das Essen täglich von unserer Köchin frisch zubereitet und frisches Obst angeboten wird.
Uns ist wichtig, die Mahlzeiten der Kinder so familienähnlich wie möglich zu gestalten und eine gemütliche Atmosphäre in den Gruppen zu schaffen, wobei kein Essenszwang ausgeübt wird.
Die Kinder können sich über verschiedene Dinge die sie erlebt haben, austauschen.
Der Kleingruppe kommt eine weitere große Bedeutung zu:
• Erlernen bestimmter Regeln bei Tisch
• Selbstständigkeit der Kinder beim Essen
Wir versuchen die Kinder an unbekannte Lebensmittel heranzuführen und machen uns dabei die natürliche Neugierde des Kindes zu nutzen.

4. Ein „Alltag“ als Beispiel
Kinder können den Alltag aktiv mitgestalten. Sie können in den Freispielphasen frei gestalten, wie und mit wem, sie was und wann machen möchten. In den Morgenrunden können Kinder schon äußern, wie sie sich die Gestaltung des Tages vorstellen und wo ihre Präferenzen liegen..
 
7.00 - 9.00 Uhr  die Kinder werden von ihren Eltern in die zugehörige      Gruppe gebracht

 Ankunft des Taxis (Zubringerdienst für Kinder im Rahmen der Inklusion)

               in der bereits seit 7.00 Uhr laufenden Freispielphase
    wählen Kinder Spielort, Spielpartner und Spielverlauf      frei aus. Es findet ein freies Frühstück statt, d.h. die      Kinder können selbst bestimmen, wann sie ihr       Frühstück einnehmen möchten

Nach der Bringzeit findet von Montag bis Donnerstag um 9:00Uhr ein Morgenkreis und Freitags ein gemeinsamer gruppenübergreifender Singkreis statt.
Inhalte sind z.B. aktuelle oder themenbezogene Gespräche, Geburtstagsfeiern, Kreis- und Bewegungsspiele, Fingerspiele, Geschichten, Rätsel, Lieder etc.
Ebenso dient der Morgenkreis dazu, gemeinsam in den Tag zu starten, den Tag zu planen, eigene Bedürfnisse festzustellen und wahrzunehmen. Die Anwesenheitsliste wird gemeinsam kontrolliert. So bekommen die Kinder auch ein Gespür für die Gruppe.
Im Laufe des Vormittags finden je nach Interessenlage und Projektthemen geleitete Angebote statt, wie z.B. Bastelangebote, Bilderbuchbetrachtungen, Einzelförderung, Förderung in Kleingruppen, gemeinsames Spielen mit den Kindern, Spaziergänge, Spielen auf dem Außengelände etc.
Zusätzlich finden während dieser Zeit Einzeltherapien in den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachtherapie und Sehfrühförderung statt.
Alle Kinder, aber besonders U3 Kinder haben jederzeit die Möglichkeit, sich zum Ruhen in den Ruheraum zurückzuziehen.
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12.15 - 12.30 Uhr Vorbereitung auf das gemeinsame Mittagessen
12.30 - 13.00 Uhr Mittagessen
ab 13.15 Uhr Bei Bedarf halten die Kinder einen  Mittagsschlaf oder lesen eine Geschichte. Anschließend gehen die Kinder einer ruhigen Beschäftigung ihrer Wahl nach
ab 14.00 Uhr die Mittagszeit ist vorüber
14.00 - 16.30 Uhr Freispielphase. Individuell Angebote wie am Vormittag
15.00 Uhr Nachmittagsimbiss
bis 16.30 Uhr Abholen aller Kinder

Wichtig ist uns, dass wir die Besonderheiten von den Kindern respektieren und sie entsprechend ihres Alters und Entwicklungstandes an der Gestaltung des Kita-Alltags beteiligen. Ihnen die Möglichkeit der Mitwirkung an Entscheidungen geben, Ideen aufgreifen und auch Kritik von den Kindern ernst nehmen.
Durch die Unterstützung der Kinder bei der Entwicklung notwendiger Gesprächs-, Konflikt- und Beteiligungskompetenzen fördern wir das Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit des Kindes und erweitern damit seine Handlungskompetenz.
Lebendige Pädagogik lebt von vielseitiger Partizipation. Kinder, die selbst- und mitbestimmen dürfen, sind aktive Bildungspartner.

5. Integrative Pädagogik / Inklusion
„Jedes Kind ist anders- nur darin sind sich alle gleich!“
In einer integrativen Kindertageseinrichtung werden Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut. Mit dem in Kraft treten der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist Deutschland 2009 die Verpflichtung eingegangen, das Bildungssystem „inklusiv“ zu gestalten. Allen Kindern soll so soziale Teilhabe und Chancengleichheit ermöglicht werden. Dies versuchen wir in unserer Kindertagestätte 1:1 umzusetzen.
Wir blicken auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der integrativen Förderung zurück und sind räumlich und personell bestens für inklusive Betreuung aufgestellt.
Für uns ist es wichtig jedes Kind, egal ob mit oder ohne Behinderung, entsprechend seines derzeitigen Entwicklungsstandes und seiner Fähigkeiten, individuell zu betreuen und gezielt zu fördern und die Unterschiede zwischen den Kindern als Chancen für gemeinsames Spielen und Lernen zu sehen.

6. Therapieangebote
Die therapeutisch/ pädagogische Arbeit wird in den Kindergartenalltag integriert und findet in der Regel in Einzelkontakten statt. Zu den einzelnen Praxen bestehen Kooperationsverträge und diese bieten ihre Leistungen für inklusiv geförderte Kinder mit Rezept an.

6.1. Inklusionsfachkraft
Die Inklusionsfachkraft ist gruppenübergreifend tätig und gestaltet die Förderangebote nach den individuellen Bedürfnissen und Entwicklungsstand der Kinder. Die Förderschwerpunkte der Kinder sind sehr unterschiedlich, daher reichen die Inhalte von emotionaler über kognitive, bis hin zur Förderung im motorischen Bereich. Hierbei setzt auch die Inklusionsfachkraft stets an den Stärken der Kinder an.
Jedes Kind ist individuell und einzigartig
Bei der Gestaltung der Angebote kann auch das derzeitige Gruppenthema einfließen. Die Förderangebote werden im Einzelkontakt, wie auch in Gruppenangebote umgesetzt.
Je nachdem welche Ziele verfolgt werden, findet die Förderung im Gruppengeschehen, auf dem Außengelände, in der Turnhalle oder im Nebenraum statt. 
Um eine ganzheitliche Förderung zu gewährleisten, ist uns ein intensiver und regelmäßiger Austausch unter den Mitarbeitern, Eltern und Therapeuten (bei vorliegen einer Schweigepflichtsentbindung) sehr wichtig. Die Förderinhalte und -ziele fließen in die Entwicklungsgespräche mit ein, an denen auch die Inklusionskraft teilnimmt.

6.2. Pony Entdecker
Als "Pony Entdecker" erleben unsere Förderkinder jeden Mittwochvormittag, einzeln oder zu zweit, ein individuell geplantes, zielgesetztes, tiergestütztes Angebot. Da der Förderbedarf jedes Kindes sehr individuell ist, wird für jedes Kind ein Förderplan erarbeitet, auf welchem das mehrwöchige, intensive, tiergestützte Angebot basiert.
 
"Ein Tier kann dem Kind dabei helfen, die Aufgaben des Großwerdens zu meistern."
Boris Leviso

7. Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung
Das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) fordert in §11 Fortbildung und Evaluierung
(1.) "Die Umsetzung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrages erfordert eine ständige Fortbildung der mit dem Auftrag betrauten Personen".
Zeit ist Veränderung und Veränderungen bringen neue Herausforderungen mit sich. Sei es nun durch gesetzliche Vorgaben, neue Erkenntnisse empirischer Forschung oder schlicht durch die Aufnahme neuer Kinder, deren Entwicklungsverlauf aufgrund einer Behinderung ein ganz besonderer sein wird. Bei den "Kleinen Freunden" legen wir großen Wert darauf, diesen Veränderungen mit einem hohen Maß an fachlicher Arbeit zu begegnen und nehmen regelmäßig an Team- oder Einzelfortbildungen teil.
(2.) "Zur Sicherung und Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit in den Kindertageseinrichtungen ist eine kontinuierliche Evaluierung erforderlich. Dafür sollen von den Trägern Qualitätskriterien entwickelt werden, die Aussagen über die Begleitung, Förderung und Herausforderung frühkindlicher Bildungsprozesse enthalten. Qualitätsentwicklungsmaßnahmen werden von den Trägern der Kindertageseinrichtungen in eigener Verantwortung durchgeführt. Zur Grundlage für die Evaluierung gehören insbesondere
1. eine schriftliche Konzeption ...., in der Leitlinien für die Arbeit und ein eigenes Profil formuliert sind".
2. ein träger- oder einrichtungsspezifisches pädagogisches Konzept und
3. eine Darstellung über die Durchführung des Qualitätsentwicklungsprozesses in der Kindertageseinrichtung.
Wenn Sie diese Zeilen lesen, halten Sie die Konzeption der "Kleinen Freunde" in Händen und haben sich bereits ausführlich damit auseinander setzen können. Wir tun dies auch regelmäßig z.B. in von Form von Konzeptionstagen, Team- oder Team-Vorstandssitzungen. Allgemein und letztendlich geht es darum, fachliche Arbeit durch gemeinsames Entwickeln von Zielen und Indikatoren für diese Ziele weiterzuentwickeln und zu verbessern.
Als freier Träger unter dem Dachverband des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPWV) setzen wir dessen Qualitätsmanagementsystem PQ-SYS KiQ um. Dieses Qualitätshandbuch ist in 9 Qualitätsmodule unterteilt, die zur Selbstevaluation aufbereitet wurden und damit den Blick in alle Bereiche einer Kindertagesstätte lenken.
Qualitätsentwicklung in der Kita bezeichnet einen Prozess, der auf nachhaltige Veränderungen zielt, die eher mittel- oder langfristig spürbar sind und viel Engagement und Durchhaltevermögen von allen Beteiligten erfordern.
Denn  "Qualität ist kein Zufall".

8. Datenschutz
Für eine kompetente Arbeit in unserer Kindertageseinrichtung ist es notwendig personenbezogene Daten zu erfassen. Die personenbezogenen Daten werden mit den besonderen Anforderungen des Datenschutzes behandelt. Das Datengeheimnis ist immer und von allen Personen, welche Umgang oder Zugang zu personenbezogenen Daten haben, zu wahren.
Jede Person, die in der Kindertagesstätte "Kleine Freunde" tätig ist, unterliegt der Schweigepflicht. Dies betrifft grundsätzlich alle Daten und Informationen im Rahmen oder im Zusammenhang der beruflichen Tätigkeit, sowohl schriftlich als auch mündlich.
Die Schweigepflicht gilt auch nach Beendigung der Tätigkeit im Elternverein bzw. nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses. Sowie auch nach Beendigung des Betreuungsverhältnisses.

9. Zusammenarbeit mit
9.1. pädagogisch / therapeutischen Mitarbeitern
Bei den „Kleinen Freunden“ ist die Kindergartenleitung von der Gruppenarbeit freigestellt und für den administrativen und organisatorischen Bereich zuständig. Dennoch ist es der Leitung sehr wichtig, mit den Kindern in der Gruppe zu arbeiten, wenn es der zeitliche Rahmen zulässt.
Die Aufgaben der pädagogischen MitarbeiterInnen dagegen liegt hauptsächlich in der Planung, Durchführung und Reflexion der pädagogisch/ therapeutischen Arbeit mit den Kindern.
Ein weiterer Aufgabenbereich ist die Anleitung von Praktikanten. Dies beinhaltet regelmäßige Praktikantenbesprechungen und die Begleitung von Angeboten sowie Gespräche mit den Lehrern der zuständigen Schulen und das Erstellen von Beurteilungen.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit findet z.B. mit Therapeuten statt, welche im Rahmen der Inklusion in der Einrichtung tätig werden. Außerdem mit Therapeuten  der Frühförderstellen, sowie den Lehrern der Grund- und Förderschulen.

9.2. Systemischen Beratern
Erziehungsberatung in der Kita „Kleine-Freunde“
Seit November 2015 bietet die Kindertagesstätte eine Erziehungsberatung für die Eltern der inklusiv geförderten Kinder an.
In Kooperation mit einem Systemischen Berater, welcher selbst über die notwendigen Erfahrungen und Qualifikationen verfügt, haben die Eltern die Möglichkeit selbstständig Beratungstermine zu vereinbaren. Alle Themen rund um das Kind und/oder das familiäre System, sowie Austausch über den Verlauf der Entwicklung mit Blick auf die (drohende) Behinderung des Kindes, Fördermöglichkeiten über den Kita-Alltag hinaus, Kooperationen mit anderen Institutionen etc., können Inhalt dieser Erziehungsberatung sein.  Zusätzlich nimmt der Berater (auf Wunsch) an den Entwicklungsgesprächen mit Eltern und Erzieherinnen teil.
Hierbei ist wichtig zu erwähnen, dass die Erziehungsberatung keine Kosten für die Eltern verursacht. Diese werden im Rahmen der FINK Pauschalen durch den LVR Rheinland für Kinder mit (drohender)Behinderung übernommen.

Außerdem arbeiten wir noch eng mit folgenden anderen Institutionen und Personen zusammen:
• Fachberatern des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes
• Weitere Arbeitskreise, Gremien und Anlaufstellen des DPWV
• Kreissozialamt und örtliches Sozialamt
• Grundschulen der Gemeinde Morsbach
• Kommunale Kindergärten
• Beratungsstelle nina + nico
• Förderschule für Geistige-, Körperliche- oder Lernbehinderung
• Förderschule für Sprache
• Förderschule mit dem Schwerpunkt "Emotional und soziale Entwicklung"
• "Haus Früher Hilfen“
• "Haus für Alle"
• Ergotherapeutische / Physiotherapeutische / Sprachtherapeutische Praxen
• Sehfrühförderung
• Gesundheitsamt
• Zuständige Kinderärzte
• Integrative Tagestätten des Oberbergischen Kreises
• Jugendamt
• Fachschulen für Sozialpädagogik Dieringhausen und  Wissen
• Kinderklinik Siegen
• Sozialpädiatisches Zentrum Siegen SPZ
• Gemeindeverwaltung Morsbach
• Kath. öffentliche Bücherei St. Gertrud Morsbach
• Musikschule Morsbach
• Polizei / Feuerwehr

10.  Arbeitskreise / Fortbildungen
Jeder pädagogischen Mitarbeiterin stehen fünf Tage pro Jahr für Fort- und Weiterbildung zur Verfügung, die nach Absprache mit Leitung und Träger sowie Interesse wahrgenommen werden kann.
Fort- und Weiterbildung findet auch durch den Austausch mit unseren KollegInnen aus den anderen Einrichtungen (regelmäßige Erziehertreffs, verschiedene Arbeitskreise vom Jugendamt oder des DPWV usw.) und durch regelmäßiges Lesen von Fachlektüre statt.
Nach Bedarf finden ganztägige Konzeptions- und Planungstage in der Einrichtung statt.

11.  Öffentlichkeitsarbeit
• Aktionen im Gemeinwesen
• Weihnachtsbaumaktion der Banken
• Kooperationen mit anderen Einrichtungen
• Kooperationen mit therapeutischen Praxen in der Umgebung
• Netzwerk "Frühe Hilfen"
• Kooperationen mit den Standortlotsinnen von „Weitblick“
• Besuch des Cafe „Sonnenschein“
• Mitarbeit bei der „Familienwerkstatt“ in Morsbach
• Mitgestaltung des Familienfestes anlässlich des Weltkindertages
• Erstellen und Verteilen von Infobroschüren
• Internetauftritt unter www.kleine-freunde.info
• Sozial Day
• Gelegentliche Berichte in der lokalen Presse

 

 

Ausgabe Juli 2019